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Die Qualität der Bereifung eines Fahrzeugs nimmt Einfluss auf die Straßenlage und Verkehrssicherheit. Aus diesem Grund sind Reifengrößen und Reifentypen für jedes Fahrzeug in der Allgemeinen Betriebserlaubnis vorgegeben. Andere, als die darin aufgeführten Reifen, sind nicht zulässig und können zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. In der Zulassungsbescheinigung Teil I ist lediglich eine der zulässigen Reifengrößen eingetragen. Über weitere mögliche Reifengrößen informieren Reifenhändler und Fahrzeughersteller.

Alter und Profiltiefe der Bereifung

Das Reifenprofil nutzt sich mit zunehmender Laufleistung ab. Insbesondere die Verkehrssicherheit auf regennassen Fahrbahnen ist durch eine geringe Profiltiefe gefährdet. Die Straßenverkehrszulassungsordnung verlangt eine in der Mitte der Lauffläche gemessene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Empfehlenswert ist jedoch bereits der Austausch der Bereifung, wenn die Profiltiefe geringer ist, als 2,5 Millimeter. Für Winterreifen wird eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern empfohlen. Mit zunehmendem Alter härtet das Material der Reifen aus und kann brüchig werden. Prüforganisationen können bei überalterten Reifen die Abnahme der Hauptuntersuchung verweigern. Sommerreifen sollten höchstens acht, Winterreifen höchstens sechs Jahre alt sein. Jahr und Monat der Herstellung sind auf dem Reifen angegeben.

Bereifung an Witterungsverhältnisse anpassen

Die Straßenverkehrszulassungsordnung verlangt eine den Straßen- und Witterungsverhältnissen angepasste Bereifung. Bei Glatteis und Schnee gelten ausschließlich Winterreifen als angemessen. Es ist daher empfehlenswert, in den Herbst- und Wintermonaten von Oktober bis März ausschließlich mit Winterreifen zu fahren. Unangemessene Reifen und Reifen mit einer Profiltiefe unterhalb des vorgeschriebenen Werts führen nicht zum Verlust des Haftpflicht-Versicherungsschutzes, können aber den Kaskoschutz gefährden.

Einfluss der Bereifung auf den Kraftstoffverbrauch

Die Bereifung, insbesondere der Luftdruck, kann den Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs beeinflussen. Je größer die aufliegende Lauffläche auf der Fahrbahn ist, umso höher sind der Verbrauch und die Gefahr der Überhitzung und Beschädigung des Reifens. Eine Erhöhung des Reifendrucks um etwa 0,2 Bar über dem angegebenen Mindestwert ermöglicht eine Kraftstoffersparnis von bis zu zwei Prozent.