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Der Bagatellschaden kann durch einen Verkehrsunfall entstehen. Dabei unterschreitet der Sachwert-Schaden den Mindest-Betrag, der durch die Behörden am Unfallort festgestellt werden muss. In Deutschland kann die Höhe des Bagatellschadens bis 715 Euro betragen. Eine weitere Voraussetzung für einen Bagatellschaden ist die Tatsache, dass keine Person zu Schaden gekommen ist. Die Unfallgegner tauschen noch am Unfallort ihre Anschriften aus, oft auch die Kontaktdaten ihrer Versicherung. Nach dem geordneten Verlassen der Unfallstelle begeben sich die Unfallgegner zur nächsten Polizeidienststelle, um den Bagatellschaden zu melden. Findet die Benachrichtigung der Polizei nicht statt, wäre der Tatbestand der Verkehrsunfallflucht erfüllt.

In der Polizeidienststelle wird ein Unfallbericht von den am Unfall Beteiligten ausgefüllt und überprüft, dass die Anschriften der Fahrzeugführer sowie die Versicherungsscheine ausgetauscht wurden. Wenn die Aufnahme des Unfalls nicht an der Unfallstelle geschieht, erhebt die Polizei auch kein Bußgeld für den Unfallverursacher. Aber selbstverständlich leistet dessen Kfz-Versicherung Schadenersatz an den Geschädigten. Dabei muss der Haftpflichtversicherer die Kosten für ein Kfz-Gutachten, das der Geschädigte in Auftrag gibt, nicht übernehmen. Trotzdem kann auf Wunsch eines am Unfall Beteiligten der Unfall von der Behörde an der Unfallstelle aufgenommen werden. Bei einem Bagatellschaden muss diese Dienstleistung allerdings auch bezahlt werden.

Nützlich wäre es, mit dem eigenen Fotoapparat vor dem Räumen der Unfallstelle einige Aufnahmen zu machen, um den Unfallschaden zu dokumentieren. Auch Zeugen könnten bei möglichen Streitigkeiten benötigt werden. Ein Unfall muss der jeweiligen Kfz-Haftpflichtversicherung innerhalb einer Woche mitgeteilt werden. Für einen Bagatellschaden gilt jedoch die Ausnahmeregelung, dass die Meldung spätestens bis zum 31. Dezember des laufenden Jahres stattfinden kann. Entstand der Bagatellschaden jedoch erst im Dezember, dann verlängert sich die Meldefrist bis Ende Januar des nächsten Jahres.