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Eine außerordentliche Kündigung ist bei zeitlich befristeten, aber auch bei unbefristeten Dauerschuldverhältnissen, wie es beispielsweise ein Versicherungsvertrag darstellt, möglich. Die außerordentliche Kündigung ist in § 314 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) juristisch geregelt. Wenn die Kfz-Versicherung durch einen der beiden Vertragspartner beendet wird, und zwar ohne Einhaltung einer gesetzlichen Kündigungsfrist, spricht man ebenfalls von einer außerordentlichen Kündigung. Umgangssprachlich, bezogen auf die Kfz-Versicherung, nennt man diese Art der Kündigung auch Kfz-Sonderkündigungsrecht.

Aus zwei Gründen kann das Kfz-Sonderkündigungsrecht von Seiten des Versicherers ausgesprochen werden:

- Der Versicherungsnehmer hat die Prämie nicht gezahlt.
- Der Versicherungsnehmer hat versucht, den Versicherer arglistig zu täuschen.

Wenn der Versicherungsnehmer die außerordentliche Kündigung in Anspruch nehmen möchte, um sich seiner Kfz-Versicherung zu entledigen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Der Versicherer erhöht die Versicherungsprämie.
Das kann vielleicht aufgrund der jährlich neu stattfindenden Typklassifizierung oder der Neufestlegung der Regionalklassen geschehen. Das Kfz-Sonderkündigungsrecht wird dann wirksam, wenn die Beitragserhöhung aktuell ist. Bereits gezahlte Beiträge können in diesem Falle vom Versicherer zurückgefordert werden. Dabei muss der Versicherer den Versicherungsnehmer in seiner Mitteilung über die Beitragserhöhung immer über die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung informieren. Juristisch ist die Rechtsgrundlage dafür im Versicherungsvertragsgesetz, § 40, im Abschnitt Kündigung bei Prämienerhöhung, zu finden.

Der Versicherungsnehmer erleidet einen Schaden mit seinem Fahrzeug.

Einige allgemeine Regeln, um eine außerordentliche Kündigung seines Versicherungsvertrages zu erwirken, sollte der Versicherungsnehmer beachten:

Das Kfz-Sonderkündigungsrecht wird ausschließlich in schriftlicher Form wirksam.
Die Kündigung muss dem Versicherer zugegangen sein.
Sie muss eindeutig erklärt werden, d. h. der Vertrag, auf den sich das Kfz-Sonderkündigungsrecht bezieht, muss explizit benannt werden, der Kündigungsgrund ist dem Schreiben zu entnehmen und die Kündigungsfrist ist anzugeben.