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Eine KFZ-Haftpflicht ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Die Ablehnungsfrist ist Bestandteil einer solchen KFZ-Versicherung und im Pflichtversicherungsgesetz festgelegt. Der Versicherungsanbieter hat einen festgesetzten Zeitraum, in der Regel 2 – 4 Wochen, in dem er einen Antrag auf Versicherung prüfen und über die Annahme oder Ablehnung entscheiden kann. Erhält der Versicherungsnehmer innerhalb dieser Frist keinen negativen Bescheid, also eine Ablehnung, so gilt der Vertrag als angenommen.

Was müssen Sie zu den Regelungen für Ablehnungsfristen bei KFZ-Versicherungen wissen?

Das deutsche Versicherungsrecht begrenzt die Ablehnungsfrist für die KFZ-Haftpflicht auf zwei Wochen. In diesem Zeitraum muss der Pflichtversicherer eine Entscheidung über Annahme oder Ablehnung treffen. Fällt diese Entscheidung negativ aus, so erhält der Versicherte einen Ablehnungsbescheid. Eine Ablehnung der Versicherung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen.

So wird ein Antrag abgelehnt, wenn sich der Antragsteller den Zugang zu einer Versicherung erschleichen will und seine Anzeigenpflicht verletzt. Auch gibt es verschiedene Sachzwänge, die eine Ablehnung verlangen. So kann z.B. eine Versicherung für Oldtimer kein fabrikneues Fahrzeug annehmen. Auch örtliche Gegebenheiten spielen eine Rolle. Manche Versicherungen sind auf einzelne Bundesländer beschränkt. Eine Versicherung, die nur für Einwohner von Sachsen oder Bremen abgeschlossen werden kann, wird einen Antragsteller aus Baden-Württemberg oder Hamburg nicht als Kunden annehmen. Meist erhalten auch ehemalige Kunden einer Gesellschaft einen negativen Bescheid, wenn sie bei früher bestehenden Verträgen ihrer Beitragszahlung nicht nachgekommen sind.

Die Versicherungsgesellschaft hat allerdings, neben Annahme oder Ablehnung noch eine dritte Möglichkeit, einen Vertrag doch noch zustande kommen zu lassen. So kann dem Antragsteller bei Ablehnung ein neues Angebot unterbreitet werden. Dafür wird dann wiederum die Ablehnungsfrist neu angesetzt.

Versicherungsanbieter und Kunden haben in Deutschland keine Möglichkeit, gegen die Ablehnungsfrist rechtlich vorzugehen. Wird eine Versicherung beantragt, die über die gesetzliche Mindestdeckung hinausgeht, kann diese Frist auch auf einen längeren Zeitraum ausgedehnt werden. Um sicher zu gehen, lohnt es sich, vor der Antragstellung bei der Versicherung die jeweiligen Ablehnungsfristen nachzufragen und sich eventuell auch schriftlich geben zu lassen.