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Gerade Führerscheinneulinge werden schnell mit größeren oder kleineren Schadensfällen im Straßenverkehr konfrontiert, die die eigenen finanziellen Mittel übersteigen können. Doch grundsätzlich kann jeder Fahrzeugführer in die unangenehme Situation geraten einen Unfall zu verursachen oder eine Mitschuld zu tragen. Fehlender Versicherungsschutz und mangelnde Liquidität können für den Geschädigten in Folge weitreichende Konsequenzen haben. Hierfür hat der Gesetzgeber das Pflichtversicherungsgesetz eingeführt. Doch was besagt das Pflichtversicherungsgesetz überhaupt, und welchen Zweck erfüllt es?

Absicherung eines jeden Verkehrsteilnehmers

Das Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) verpflichtet jeden Kraftfahrzeughalter dazu, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, wenn das Fahrzeug seinen Standort dauerhaft im Inland hat. Versicherungen sind seitens des Gesetzgebers zum Vertragsabschluss verpflichtet (doppelter Kontrahierungszwang). Dies stellt sicher, dass auch wirklich jeder Verkehrsteilnehmer in Deutschland abgesichert ist, wobei die Wahl des Versicherers dem Halter freisteht. Das Führen eines Fahrzeuges ohne gültigen Versicherungsschutz steht unter Strafe. Dies betrifft allerdings nicht nur solche Fahrzeugführer ohne Pflichtversicherung, sondern auch Fahrzeuge bei denen durch Tuning der Versicherungsschutz erlischt.

Inhalte des Pflichtversicherungsgesetzes

Inhaltlich regelt das Pflichtversicherungsgesetz in Anlage unter anderem die Mindestversicherungssumme. Außerdem sind Versicherungen laut Gesetz auskunftspflichtig gegenüber Geschädigten. Die Pflichtversicherung ist bindend für Eigentümer und Fahrer von Kraftfahrzeugen und Anhängern. Die Haftpflichtversicherung deckt dabei Schäden ab, die durch den Gebrauch des Fahrzeugs/Anhängers verursacht wurden, insbesondere Personenschäden, Sachschäden sowie Vermögensschäden nach festgelegten Vorschriften. Die Haftpflicht beschränkt sich jedoch nur auf Fahrzeuge auf öffentlichen Wegen und Plätzen des Straßenverkehrsgesetzes. Ansprüche durch Dritte müssen binnen drei Monaten nach Schadensfall dem Versicherer vorgelegt werden.

Versicherungssummen

Derzeit werden Personenschäden mit mindestens 7,5 Millionen Euro abgedeckt, Sachschäden mit mindestens einer Million Euro. Reine Vermögensschäden liegen bei 50.000 Euro. Unterschiede ergeben sich bei erhöhter Sitzplatzzahl (mehr als neun Plätze plus Fahrersitz) sowie bei Anhängern und Schäden, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem Betrieb des Kfz stehen. Generell dient die Pflichtversicherung dazu, dass im Falle von verursachten Schäden durch den Betrieb eines Fahrzeugs der Geschädigte abgesichert ist, auch dann, wenn der Verursacher nicht zahlungsfähig sein sollte.