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Schlechter Halt und schwammige Straßenlage bei Schnee, Matsch und Glatteis: Ein Problem, das wohl jeder Autofahrer kennt. Die richtige Bereifung zum Jahreszeitenwechsel soll dem Abhilfe schaffen und damit die Sicherheit im Straßenverkehr für alle Teilnehmer erhöhen. Winterreifen ist das Stichwort – doch gibt es einen Zeitraum, in dem Winterreifen Pflicht sind?

Neuregelung vom 26.11.2010

In der Neuregelung vom 26.11.2010 zur „konkreten Winterreifenpflicht“, die am 04.12.2010 in Kraft trat, tauchen weder der Begriff „Winterreifen“ auf, noch gibt es einen fixen Stichtag, ab dem die saisonal angemessene Bereifung aufzuziehen ist. Vielmehr schreibt die neue StVO eine angemessene Bereifung bei entsprechend schlechten Straßenverhältnissen vor. Diese schlechten Straßenverhältnisse sind definiert als „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“. Auch wird kein expliziter Winterreifen vorgeschrieben. Pflicht sind jedoch Reifen die mit einem „M+S“ gekennzeichnet sind. Die Kennzeichnung „M+S“ steht dabei für „Matsch und Schnee“, und darf auch auf Ganzjahres- und Allwetterreifen aufgebracht werden. Die Pflicht zum „Matsch- und Schnee“-Reifen ergibt sich somit aus den Wetterverhältnissen. Diese sind künftig auch dann verbindlich, wenn der Jahreszeitenwechsel noch gar nicht offiziell stattgefunden hat. Demnach kann die Winterreifenpflicht bereits im Spätherbst greifen, wenn die Wetterlage dann bereits entsprechend schlechte Straßenverhältnisse hervorruft.

Bußgeld von 40 Euro für falsche Bereifung

Bundesweit einheitlich ist ein Bußgeld von 40 Euro festgelegt für falsche Bereifung, sowie 80 Euro Bußgeld, wenn sich aus der falschen Bereifung eine Verkehrsbehinderung ergibt. Gravierender als ein Bußgeld kommt es jedoch aus Sicht der Versicherer im Schadensfall. Denn ist ein mit Sommerreifen ausgestattetes Fahrzeug bei winterlichen Verhältnissen in einen Unfall verwickelt, dann spricht man mindestens von einer Mitschuld, im schlimmsten Fall aber von grober Fahrlässigkeit. Der Verlust des Versicherungsschutzes wäre die Folge, da die Fahrsicherheit des Fahrzeuges nicht gewährleistet war. Die gilt auch für Reifen mit einer Reifenprofiltiefe von unter 1,6 Millimetern (der ADAC empfiehlt 4mm).