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Die digitale Dividende ist wie bei Finanzgeschäften ein Gewinn. Hierbei beschränkt sich der Gewinn jedoch auf die Einsparrung von Bandbreite und Frequenzbändern. Durch die Umstellung der Rundfunk-, Fernseh- und Telefonübertragung auf die digitale Übertragungstechnologie ist eine effektivere Nutzung der möglichen Bandbreite gegeben. Somit steigt die Auswahl an möglichen Kanälen, zum Beispiel im Fernsehbereich. Bei dieser Übertragungsart werden ca. 90 Prozent der Bandbreite bei gleichbleibender Qualität eingespart. Für die Betreiber von Rundfunk bzw. Fernsehen, aber auch für die Telekommunikationsgesellschaften, bedeutet dies ein erhebliches Sparpotential bei gleichzeitiger Erweiterung des angebotenen Leistungsumfangs. Die frei gewordenen Bandbreiten können zum Beispiel für die Versorgung ländlicher Gebiete mit Internetanbindungen genutzt werden. Auch für den Mobilfunkbereich besteht dadurch notwendiges Potential. Die Umstellung auf die digitale Übertragung benötigt zwar weniger der vorhandenen Bandbreite, jedoch wird sie durch das Aufstocken des Programmangebotes wieder aufgefüllt.

Eine digitale Dividende birgt das Problem einer größeren Störanfälligkeit. Man kann sich das wie folgt vorstellen: Wenn man ein Haus durch ein dickes Wasserrohr versorgt, welches durch ein 1 Zentimeter großes Loch Wassers verliert, kommt noch immer genug Wasser im Haus an. Wenn Sie das gleiche Rohr in zehn verschiede kleine Rohre aufteilen und ein Rohr davon verliert durch ein 1 Zentimeter großes Loch Wasser, wird das in dem betroffenen Haus eher auffallen. Diese Problematik führt dazu, dass bisher benutzte Frequenzen, zum Beispiel von Funkmikrofonen, neu verteilt werden müssen, um die schmalen Frequenzbereiche nicht zu stören. Die zweite digitale Dividende vom Februar 2012 führte erneut zur Neuverteilung der Funkfrequenzen. Das erzeugte Unverständnis bei großen Firmen, die beispielsweise schon ihre Funkmikrofone auf die erste digitale Dividende mit finanziellem Aufwand umgestellt hatten und jetzt erneut umstellen müssen.