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Ob Neubau, Umbau oder Renovierung, Bauherren sind im Wege der Verschuldungshaftung nach Paragraph 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches verantwortlich für Schäden anderer Personen, die sie vorsätzlich oder durch Fahrlässigkeit verursachen. Die Gefahr, fahrlässig zu handeln, ist im Rahmen einer Baumaßnahme besonders groß. Ein Bauherr kann nicht immer persönlich anwesend sein und haftet somit auch für die Fahrlässigkeit bei Handlungen oder Unterlassungen seiner Helfer.

Pflichtverletzungen durch Fahrlässigkeit

Dem Bauherrn obliegen verschiedene Pflichten zur Sicherung der Baustelle und der Baumaßnahme. Hierzu zählen die Verkehrssicherungspflicht, die Überwachungspflicht und die Auswahlpflicht. Im Rahmen der Verkehrssicherung müssen Bauherren dafür Sorge tragen, dass es auf dem Grundstück, der Zufahrt und im Materiallager nicht zu Verunreinigungen und unsachgemäßen Lagerungen kommt. Verletzt sich ein Passant, weil Baumaterial auf dem Bürgersteig gelagert oder der Bürgersteig im Bereich der Zufahrt stark verschmutzt ist, muss der Bauherr sich auch die Fahrlässigkeit seiner Bauhelfer zurechnen lassen. Die Überwachungspflicht beinhaltet insbesondere die Sicherung der Baustelle und Baumaterialien. Ein Bauherr, der aus Unwissenheit Firmen oder Bauhelfer beschäftigt, die ihrerseits die verschiedenen Sicherungspflichten nicht beachten, verstößt unter Umständen gegen die Vorschriften der Auswahlpflicht. Auch in diesem Fall geht die Fahrlässigkeit vom Bauherrn aus und er ist so verantwortlich für Schäden, die dritten Personen entstehen.

Bauherrenhaftpflichtversicherung ersetzt Schäden auch bei Fahrlässigkeit

Sach- und Personenschäden, die Passanten oder Baustellenbesuchern durch Fahrlässigkeit des Bauherrn entstehen, können finanzielle Folgen in Millionenhöhe haben und im schlimmsten Fall das gesamte Bauvorhaben gefährden. Davor schützen sich Bauherren durch den rechtzeitigen Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung, denn die Versicherung kommt für Kosten der Schäden auf, die durch die Fahrlässigkeit anderer Personen entstehen. Schäden bis zu einer Höhe von 50.000 Euro sind unter Umständen durch die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt, sofern es sich um ein privates Bauvorhaben auf dem eigenen Grundstück des Bauherrn handelt. Der Schutz durch die Bauherrenhaftpflichtversicherung geht mit Versicherungssummen ab drei Millionen Euro weit darüber hinaus.